Papierlose Zeitung

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Ich wusste, dass alles gut wird, weil in Europa alles einfacher ist.

05. Mai 2013 von admin· Texte


Bevor Moncef sich selbst getötet hat, hat er diesen Artikel geschrieben. Wer hat ihn getötet? Er war eine nette Person. 
Er war aktiv in Bleiberecht Zürich und ASZ. 

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Das Heute und ein Morgen in der ASZ

26. April 2013 von admin· Texte


Interviews: Yonis Hassan

Ein Interview mit vier Personen aus der ASZ
Bah, Frau Tenzin, Diaby, Mahmod Ahmad

Yonis: Wie funktioniert die ASZ?
Bah: Wir haben regelmässige Sitzungen, an denen wir wichtige Entscheidungen treffen, und wir haben das Schulbüro. An den Sitzungen diskutieren wir die Probleme der Schule und was das Schulbüro macht. [Mehr lesen →]

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Die ASZ braucht dringend ­ein neues Schulhaus!

07. Februar 2013 von admin· Texte

Ende März endet der Gebrauchsleihvertrag der ASZ auf dem Güterbahnhof-Areal. Bald wird dort, wo jetzt Wissen ausgetauscht und gegen Rassismus gekämpft wird, das Polizei- und Justizzentrum des Kantons Zürich mit seinem Gefängnis stehen. Vielleicht werden also einige der ASZ auf das Areal zurückkehren: als Gefangene.

Anregungen, wie wir zu dringend benötigten, neuen Räumen kommen, sind uns sehr willkommen! Sachdienliche Hinweise senden Sie gerne an: info@bildung-fuer-alle.ch. [Mehr lesen →]

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Fünfte Ausgabe ist erschienen!

07. Februar 2013 von admin· Texte

Die fünfte Ausgabe der Papierlosen Zeitung ist erschienen! Die Abonentinnen der Wochenzeitung WoZ sollten sie bereits im Briefkasten liegen haben, alle anderen können die gedruckte Ausgabe hier abonnieren. Die Zeitung kann auch als pdf heruntergeladen werden.

Spenden Sie für die Autonome Schule!

Der Druck dieser Zeitung kostet Geld. Wenn Sie das Projekt mit einer Spende unterstützen möchten – dann gerne mit dem eingeklebten Einzahlungsschein oder ­direkt an:

Verein Bildung für Alle, Zahlungszweck Papierlose Zeitung, PC 46 -110 -7

In Zeiten des Finanz-Egoismus brauchen Projekte wie die ASZ Unterstützung: Tatkräftige Hilfe bei der Organisation von Räume und Kursen; finanzielle Beiträge von Zugewandten, die ihr Geld sinnvoll einsetzen möchten; und viele solidarische Petitionsunterzeichnende, die sich für die Raumsuche der ASZ stark machen!

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Editorial zur fünften Ausgabe

07. Februar 2013 von admin· Texte

vom Redaktionskollektiv

Liebe Leserin, lieber Leser! 

In der Hand halten Sie die fünfte Ausgabe der Papierlosen Zeitung. An ihr haben Menschen mit und ohne Ausweis zusammen gearbeitet. Es gilt, eine Gegenöffentlichkeit zur Mainstream-Berichterstattung über Migrant_innen herzustellen. Denn viele, die hier in der Zeitung das Wort ergreifen, erleben die Auswirkungen der Asylverschärfungen tagtäglich am eigenen Leib. Und wir alle, egal welcher Herkunft, ergreifen das Wort, weil wir die auf Finanz- und Humankapital fixierte Nationalpolitik nicht mittragen mögen. [Mehr lesen →]

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Gedanken zum Karikaturenkurs

07. Februar 2013 von admin· Texte

Die Karikatur ist eine Ausdruckskunst von Ideen und Fakten in spassigen, unterhaltsamen und einfachen Bildern, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Es war eine brillante Idee von ASZ, IFIR(International Federation of Iraqi Refugees) und Halgzhan Gruppe, einen Kurs zu probieren für diejenigen, die die Prinzipen und Grundlagen der Karikatur lernen wollen. [Mehr lesen →]

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Die Karten in der Stadt werden neu gemischt

06. Februar 2013 von admin· Texte

Visualisierung des Polizei- und Justizzentrums, das an die Stelle des alten Güterbahnhofs und der ASZ treten soll.

von Raphael Jakob

Die ASZ muss bald weg vom Güterbahnhofsareal. Die kleine Baracke am Fusse des riesigen Backsteingebäudes, in der einst Frachtbriefe ausgestellt wurden und die später leer stand, war für drei Jahre ein Schulhaus, ein Treffpunkt, eine Initiative gegen Ausgrenzung und Verdrängung. Drei Jahre sind für dieses selbstorganisierte und autonome Bildungsprojekt, das innerhalb von 16 Monaten an zehn verschiedenen Orten war, eine lange Zeit.

Nicht nur die ASZ muss weg, sondern auch das gesamte geschichtsträchtige Güterbahnhofsgebäude. Die Stadt Zürich wird umgewälzt. Vom Hauptbahnhof über die Stadtkreise 3, 4 und 5 bis in die Industriezone Altstetten prägen Kräne und Baustellen die Optik. Es wird gebaut als gäbe es kein Gestern und kein Morgen.  [Mehr lesen →]

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Der Mensch ist nicht ein schwarzes Schaf zum Verkaufen!

06. Februar 2013 von admin· Texte

von Hassan Kamiran

Mein Name ist: Kamiran. Ich bin geboren im Iran. Über mein Leben im Iran, seit 1984: Ich hatte ein sehr schlechtes Leben, zum Beispiel ein Verbot für die Stadt Teheran und die Umgebung – den sogenannten «Ostan». 1998 hat Iran mir die Papiere weggenommen und ich bin nach Irak gegangen. Ich bin ein Sohn von kurdischen Freiheitskämpfern, deswegen musste ich in den Irak gehen.  [Mehr lesen →]

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Ein Leben mit der Angst

06. Februar 2013 von admin· Texte

Anonym

Gedanken eines abgewiesenen Asylbewerbers in einer besonders schwierigen ­Situation.

Alles kommt mir vor wie ein Traum, der nicht erfüllt werden soll.
Alle Leute denken, Europa sei wie der Himmel auf Erden, aber das stimmt nicht. Meine Reise nach Europa habe ich voll Hoffnung und mit Begeisterung angetreten. Ich hoffte auf ein besseres und ruhigeres Leben in Sicherheit. Das Leben in der Schweiz ist so viel anders als in meinem Heimatland. Hier in der Schweiz gibt es Gelegenheit, Arbeit zu bekommen, Sicherheit zu haben und sich integrieren zu können – aber nur, wenn man eine Bewilligung dazu hat! Ohne Bewilligung kann man nicht an der Gesellschaft teilnehmen. [Mehr lesen →]

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Katastrophengebiet Zürich

06. Februar 2013 von admin· Texte

Der Arzt David Winizki: Mit scharfem Blick gegen trübe Aussichten im Gesundheitswesen. (Bild: Aras Hassan)

Interview von Aras Hassan

Ein Interview mit dem Arzt und Aktivisten David Winizki über den Aufbau einer minimalen ­Gesundheitsversorgung für Sans-Papiers in Zürich.

Vor mehr als zwanzig Jahren hast du ­begonnen, Sans-Papiers zu behandeln. Wie ist es dazu gekommen?

Das hat alles begonnen, als ich 1989 mit meinem Kollegen die Praxis eröffnet habe. Ich konnte damals nur wenig Spanisch und habe es angewendet für südamerikanische Patient_innen. Mit der Kommunikation hat es prima geklappt und die haben wohl auch gefunden, dass ich ein Arzt bin, zu dem man wieder kommen möchte. Das hat sich eben rumgesprochen. Irgendwann so um 1990 herum hat mich jemand angefragt, ob ich auch einen  Sans-Papier behandeln würde. Ich habe zugesagt, doch ich wollte nicht gratis behandeln, denn das würde die Arbeit entwerten. 50 Franken sollte die Konsultation kosten. Das ist etwa die Hälfte des TarMed Tarifs. Schliesslich sollten auch Sans-Papiers ein Recht auf eine bezahlbare Gesundheitsversorgung haben und sollten dafür nicht die hohle Hand machen müssen. Die Sache hat Wellen geschlagen und es sind immer mehr gekommen. Nach wenigen Jahren habe ich wöchentlich fünf Sans-Papiers behandelt.  [Mehr lesen →]

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