Radio Empathie FM Tagesnachrichten: Eine Analyse über Klimaflüchtlinge

Von Penaber Nenas

Radiomoderator (rm): Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, heute wollen wir zum Thema Klimaflüchtlinge ein Beispiel geben. Wir sprechen mit einem Asylbewerber aus der Schweiz.

rm: Guten Tag, Herr Heim, können Sie sich kurz vorstellen?

Heim: Guten Tag, ich bin Christoph Heim und bin seit dreieinhalb Jahren in einer Naturunterkunft und warte auf meinen Asylprozessbeendigungsentscheid.

rm: Aus was für einem Grund sind Sie geflüchtet?

Heim: Ich habe in meiner Heimat gelebt und hatte eine gute Karriere. Nach der Klimaerwärmungskatastrophe bin ich hierher geflüchtet.

rm: Was für eine Katastrophe ist passiert?

Heim: Die Eisberge sind geschmolzen und danach ist der Meeresspiegel gestiegen. Ich habe als Chemieingenieur für eine grosse Pharmafirma gearbeitet. Ich habe ein Trauma von dieser Zeit, weil ich sorglos giftige Schadstoffe in die Natur gelassen habe. Aus Gründen wie diesen bestraft die Natur uns. Die ganze Schweiz ist unter Wasser, deswegen habe ich Asyl beantragt.

rm: Wie ist Ihre Chance für eine Aufenthaltsbewilligung?

Heim: Das ist die Schwierigkeit, die ich habe. Früher mussten abgewiesene Asylbewerber in einer Notunterkunft mit Migros- Gutscheinen leben. Ich muss jetzt in einer Naturunterkunft (NUK) mit Natur-Gutscheinen leben.

rm: Was heisst das genau?

Heim: Es ist wie eine Bestrafung. Man kann auch sagen: eine Selbstkritik über Naturverbrechen. Ich muss in einem Holz- NUK ohne Elektrizität usw. alles selber produzieren und Naturgutscheine (Pilze, Kräuter, …) sammeln aus der Natur, aber nur genug zum Essen. Ich darf keine Mehrgutscheine sammeln, weil es Strafe für jeden Mehrgutschein gibt. Das sind die Kriterien für eine Bewilligung. Wenn ich acht Jahre die Kriterien beachte, dann gibt es die Aufenthaltsbewilligung.

rm: Acht Jahre? Müssen alle so lange warten?

Heim: Na ja, ich denke, es ist eine kurze Zeit, wenn ich es mit meinem vorherigen Verbrechen vergleiche. Nicht alle müssen so lange warten. Zum Beispiel ein Biobauer oder eine Person, die der Umwelt Sorge trägt, bekommt in kurzer Zeit einen Entscheid.

rm: Herr Heim, es hat mich gefreut mit Ihnen zu sprechen. Alles Gute!

Heim: Danke und auf Wiederhören!

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