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Marche Européenne der Sans-Papiers und der Migrant_innen

29. April 2012 von admin· Texte

Die Schweizer Bleiberechtkollektive rufen auf zum gemeinsamen Marsch für eine europaweite Regularisierung aller Sans-Papiers.

2. Juni – 2. Juli 2012
21. – 25. Juni in der Schweiz

Die Internationale Koalition der Sans-Papiers und der Migrant_innen (IKSM) ruft alle Sans-Papiers, Migrant_innen, Kollektive, Vereine, Gewerkschaften, Lohnabhängigen, Rentner_innen, Empörten, Student_ innen, sozialen Bewegungen, politischen Parteien und Bürger_innen auf, am Europäischen Marsch der Sans-Papiers und der Migrant_innen teilzunehmen. Dieser findet statt vom 2. Juni bis zum 2. Juli 2012. [Mehr lesen →]

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Sonderausgabe 3/2011

21. Juni 2011 von admin· Texte

Anlässlich des Festivals “Gekommen um zu bleiben” am 25. Juni 2011 bringt Bleiberecht Bern eine Sonderausgabe der Papierlosen Zeitung heraus, unter anderem mit diesen Themen:

Die arabischen Revolten: Die harte Reaktion der EU und der Schweiz.

Migrationspolitik Schweiz: Von der Produktion rechtloser Arbeitskräfte.

Aus der Bewegung: Irgendwo müssen wir anfangen – wenn Berufsschüler Flüchtlinge treffen.

Die Papierlose Zeitung 3/2011 als pdf

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Papierlose Zeitung 2/2011

07. Februar 2011 von admin· Texte

Autonome Schule Zürich: Beteiligte berichten über das Bildungsprojekt

Kleine Schanze: Der Kampf der Sans-Papiers um das Recht auf Rechte

Das Interview: Theaterszene über die Absurditäten des Asylverfahrens

…und vieles mehr in der
Papierlosen Zeitung 2/2011!

Alle AbonnentInnen bekommen Zeitung in den nächsten Tagen kostenlos zugestellt.

Noch nicht auf unserem Verteiler? Schleunigst nachholen!

Download:
Papierlose Zeitung 2/2011 als pdf
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Sämtliche Artikel finden sich auch weiter unten in unserem Blog.

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Familienleben auf 9 Quadratmetern

07. Februar 2011 von admin· Texte

Faisal. Eine durchschnittliche Gefängniszelle für eine Person ist in Europa zwischen sechs und neun Quadratmeter gross. Ich wohne mit meiner Frau und unserem Neugeborenen in einem neun Quadratmeter grossen Zimmer in einem Asylheim in Allschwil.

Zwei Hochbetten, vier Schränke. Zum Leben bleiben genau drei Quadratmeter für drei Personen. Das ist alles. So leben wir hier seit vier Jahren. Kann man das leben nennen? Sagt ihr es mir!

Mit uns sind hundert Menschen im Asylheim. Manchmal sogar bis zu 130. Toiletten und Duschen gibt es nur unten. Im Winter ist es zu kalt, so weit aufs WC zu laufen. Kinder und Alte schaffen das oft nicht, falls sie nachts aufs Klo müssen. Viele haben daher einen Pinkeltopf im Zimmer. Wenn man duschen will, muss man immer lange warten, da es genau sechs Duschköpfe für Männer und sechs für Frauen gibt. Duschkabinen sind keine vorhanden, kollektives Duschen ist Pflicht. Früher gab es im ersten Stock auch Duschen und Toiletten, doch diese haben sie auch in Zimmer umgebaut.

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Editorial zur zweiten Ausgabe

07. Februar 2011 von admin· Texte

Andreas Cassee. Die Papierlose Zeitung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bleiberecht-Kollektivs Zürich, der Autonomen Schule Zürich und des Vereins Bildung für alle. Zwei Autoren wurden kurz vor Redaktionsschluss wegen «illegalen Aufenthalts» festgenommen.

4000 Exemplare haben wir im Frühling letzten Jahres von der ersten Ausgabe der Papierlosen Zeitung gedruckt. Wenige Wochen später war die Zeitung bereits vergriffen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass der fremdenfeindliche Konsens noch nicht die ganze Schweiz erfasst hat. [Mehr lesen →]

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Sie spielen mit uns.

07. Februar 2011 von admin· Texte

Anonym. Vor drei Jahren haben wir eine grosse Aktion in Zürich gemacht. Viele Menschen haben mit uns gekämpft, und wir sind lange geblieben.

Einige von uns haben Hungerstreik gemacht. Sie kämpften nur für ein normales Leben. Essen alleine ist kein normales Leben. Andere haben mit der linken Presse Interviews gemacht und über ihre schwierige Situation gesprochen.

Die Migros-Gutscheine sind nicht einmal genug für ein Tier. Und dann ist der Migrationschef gekommen und hat gesagt, dass alles gut ist (während die Presse und das Fernsehen bei ihm waren, deshalb musste er den Guten spielen). [Mehr lesen →]

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Mit Angst in die Schule gehen

07. Februar 2011 von admin· Texte

Tinuviel. Der Unterricht wird unmöglich, weil kein Schüler sich konzentrieren kann. Grund ist die Angst vor der Polizei. Da denkt man an ein Land, weit weg von der Schweiz.

Aber es passiert mitten in Zürich. In der Schule «Bildung für alle».

Zwanzig Minuten vor Unterrichtsbeginn. Ich bereite die Lektionen vor und schaue aus dem Fenster. Zwei Schüler werden von drei Polizisten umstellt.

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Das Jahr 2010 – ein Jahr des Umbruchs für die Autonome Schule Zürich

07. Februar 2011 von admin· Texte

Das zweite Jahrzehnt des neuen Milleniums begann für die ASZ und die darin beherbergten Deutschkursen des Vereins Bildung für Alle mit einem gewaltigen Schlag; an einem kalten Nachmittag, die erste Januarwoche war noch nicht verstrichen, räumte ein grosses Polizeikommando die Räumlichkeiten des Schulpavillons Allenmoos 2 und entriss damit dem noch jungen Bildungsprojekt unangekündigt eine essentielle Ressource. [Mehr lesen →]

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Kinder berichten über die ASZ

07. Februar 2011 von admin· Texte

Anouk (11) und Nicolas (11). Im Rahmen eines «Mischu-Tages» haben Schulkinder die Autonome Schule Zürich besucht. Auszüge aus zwei Berichten.

(Anouk) Am 23.6. durfte ich mit ein paar anderen Kindern in die autonome Schule gehen. Die Schule ist für Leute, die aus ihrem Land aus verschiedenen Gründen flüchten mussten. Meistens aus politischen Gründen. (…) Die autonome Schule ist ein spezieller Ort. Wir durften den Schülern dort Fragen stellen. [Mehr lesen →]

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Die Karawane «Autonome Schule Zürich»

07. Februar 2011 von admin· Texte

John. Manessestrasse – Kasama – Kalkbreite – GZ Wollishofen – Oerlikon – Gessnerallee – Badenerstrasse – Huberta – Rote Fabrik – Güterbahnhof: Das sind die bisherigen Stationen der Schule, die eine Karawane ist.

Seit den Anfängen der Autonomen Schule Zürich ist mehr als ein Jahr vergangen. Hervorgegangen ist sie aus der brillanten Idee einiger Mitglieder des Bleiberechtkollektives, eine Deutschschule mit dem Motto «Bildung für Alle» zu gründen, kostenlos und offen für alle. Insbesondere ist die Schule offen für Papierlose, die in Zürich wohnen und niemals die Möglichkeit hätten, Deutsch an einer normalen öffentlich oder privaten Schule zu lernen. Die Schule hat keine permanente Räumlichkeit. Unsere Gemeinschaft ähnelt daher in ihrer Reise durch die Stadt Zürich und deren besetzte Häuser einer Karawane, die von Ort zu Ort zieht, bepackt mit Schulmaterial und Möbeln wie Tischen und Bänken.

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